Letztes Jahr hat sich für mich ein großer Traum erfüllt: Eine Reise in den Westen der USA. New York, San Francisco, Las Vegas und der Grand Canyon sollten die groben Rahmenpunkte sein.


Wochenlang drehte sich also im letzten Sommer die Planung darum, welche Städte und Nationalparks auf die Must-See-Liste aufgenommen werden. Irgendwann stand dann die Reiseroute und Unterkünfte fest und der Urlaub konnte endlich losgehen.

Natürlich musste vorher auch noch meine Kameraausrüstung aufgestockt werden, denn für Landschaftsaufnahmen sind Portraitobjektive nur bedingt geeignet. Also ab ins Fotofachgeschäft und in ein Weitwinkelobjektiv investiert: das Olympus M.Zuiko 9-18mm 1:4.0-5.6 hat letztendlich den Weg in meine Kameratasche geschafft. Damit sollte die atemberaubende Landschaft in jedem Fall immer komplett ins Bild passen. Für alle Kamera-Interessierten folgt übrigens bald ein Blogeintrag mit allen Infos zu meinem Kamera-Equipment.

Anfang September startete nun endlich unser Flieger nach New York, wo wir zunächst Freunden in Brooklyn einen Besuch abstatteten. Da es bereits das zweite Mal New York für mich war, konnten wir uns diesmal auf andere Highlights konzentrieren. Eines davon war der Besuch des neu gebauten One World Trade Center oder auch Freedom Tower, von dem aus man einen sagenhaften Rundumblick über die Stadt hat: Von der Freiheitsstatue über New Jersey,  dem Empire State Building bis zur Brooklyn Bridge.

Drei Tage später saßen wir wieder im Flieger, der uns ans auf die andere Seite des Landes brachte. Während dem Flug konnte ich sogar schon den Yosemite Nationalpark erspähen, den wir ja auch noch auf der Route hatten. Am Flughafen nahmen wir unseren Leihwagen, einen Jeep Cherokee entgegen und es konnte direkt ans Meer gehen. Das erste Hotel befand sich in Pacifica, etwas außerhalb im Süden von San Francisco gelegen. Den nächsten Tag ging es sofort auf Erkundungstour durch das hügelige San Francisco und zum Sonnenuntergang stand natürlich noch der Klassiker, die Golden Gate Bridge auf dem Plan.

Der darauffolgende Tag sollte der Westküste gewidmet sein. Die Fahrt ging los ab Pacifica Richtung Süden. Es gibt viele Gelegenheiten, unterwegs einen Halt einzulegen und die Küstenlandschaft zu genießen. Eine der schönsten ist wohl am Pigeon Point Lighthouse. Weiter ging es für uns bis nach Monterey. Auf einem Boot zusammen mit Meeresbiologen ging die Fahrt anschließend ca. eine Stunde raus aufs offene Meer, bis wir irgendwann in der Ferne immer wieder Fontänen aufsteigen sahen: Wale! Als wir näher kamen, konnte man ringsum immer wieder die Schwanzflossen der Buckelwale abtauchen sehen. Sie schienen auch irgendwie miteinander zu kommunizieren, indem sie ganz nah an der Wasseroberfläche schwammen und ihre Schwanzflossen immer wieder aufs Wasser klatschten. Es war ein wunderschönes Erlebnis und irgendwie kaum zu glauben, dass das gerade Realität war.

Auf dem Rückweg von Monterey machten wir noch Halt am malerischen Strand von Santa Cruz mit seiner Natural Bridge, einer der letzten verbliebenen Steinbrücken an der Westküste. Hier kam zum Sonnenuntergang richtiges California-Feeling auf und es entstand eins meiner Lieblingsbilder während der Reise (siehe Titelbild).

Am nächsten Tag lag Pacifica im typischen San Francisco Nebel, der sich aber glücklicherweise schnell verzog. Am Baker Beach sagten wir der Golden Gate auf Wiedersehen und machten uns auf den Weg landeinwärts.

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