Genau ein Jahr ist unser Urlaub nun schon wieder her. Und mir ist aufgefallen, dass ich meine Reiseserie gar nicht fortgesetzt habe. Das hole ich hiermit nach, denn es fehlen ja noch zwei Teile. Los gehts!

Im September letzten Jahres ging es für mich und meinen Freund erst nach New York, dann nach San Francisco und von dort aus in die Nationalparks im Westen der USA. Die Berichte und Bilder dazu findet ihr im Teil 1 (Über New York nach San Francisco) und Teil 2 (Über Yosemite, Bodie und Death Valley nach Las Vegas).

Unsere Reise geht also weiter in Las Vegas. Wir lassen die durchgeknallte Wüsten-Casinostadt hinter uns und reisen zum Valley of Fire, etwa anderthalb Autostunden von Vegas entfernt. Den Namen hat der Nationalpark aufgrund des rot gefärbten Sandsteins.
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Hier hatten wir uns als wichtigsten Stopp die Fire Wave auf den Plan gesetzt. Einen kleinen Fußmarsch vom Parkplatz entfernt gelangt man zu dieser Naturschönheit, eine Welle aus Stein:
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Im perfekten Licht zum Sonnenuntergang ist das Valley of Fire übrigens sehr beliebt bei Hochzeitsfotografen, die mit Brautpaaren aus Las Vegas zum Fotoshooting hierher fahren:
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Ein weiteres Must See im Valley of Fire ist der Atlatl Rock. Am Ende der Treppenstufen kann man die Überbleibsel indianischer Felsenmalerei sehen:
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Am Abend ging es für uns noch weiter zur Unterkunft nach Hurricane (ja der Ort heißt wirklich so), denn am nächsten Tag hieß es wieder ganz früh aufstehen und weiter zum Zion Nationalpark. Auch hier sind die Felsen wieder bunt, aber mehr orange und nicht mehr so rot wie im Valley of Fire. Das Grün bietet einen tollen Kontrast dazu. Im Zion kann man unzählige Wanderungen unternehmen, zum Beispiel diese hier, entlang und später im Fluss:
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Da wir keine wasserfesten Sachen dabei hatten, entschieden uns erst für eine kleine Rundfahrt und dann für die Wanderung hoch zum Angels Landing.
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Bereits hier sieht es schon abenteuerlich aus…und es war unglaublich warm.
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Kurz vorm letzten und wirklich spannenden Teil des Aufstiegs kann man es sich dann nochmal überlegen, ob man doch noch umdrehen möchte. Aber für jeden der trittsicher und schwindelfrei ist, lohnt es sich durchzuhalten.
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Umschalten in den Bergziegen-Modus und los gehts! Gut, dass es eine Kette gab, an der man sich festhalten konnte und besser auch sollte. Der Gegenverkehr machte es dann manchmal zu einer kleinen Herausforderung…
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Über diesen Grat gehts zum Gipfel:
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Angekommen und direkt belohnt worden mit dem unbezahlbaren Blick ins Tal.
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Bereit machen zum Abstieg. Das war glaube ich eine der beeindruckendensten Wanderungen meines Lebens. Wenn ihr hierher kommt und euch traut, geht unbedingt zum Angels Landing hoch!
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Nur einen Katzensprung vom Zion entfernt liegt der Bryce Canyon Nationalpark. Es ging wieder früh aus den Federn, denn hier sollte man unbedingt kurz vor Sonnenaufgang da sein um sich einen schönen Aussichtspunkt zu sichern. Und wenn die Sonne die ersten Strahlen in den Canyon wirft, ist die Müdigkeit auch vergessen:
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Hier sind die Felsen extremer Witterung ausgesetzt und so entstehen die unzähligen kleinen Hoodoos, das sind die turmähnlichen Gebilde. Von oben wirken die Felsen ganz beschaulich, wandert man aber nach unten, so wird man feststellen, wie hoch sie eigentlich sind. In der „Wall Street“ wachsen sogar riesige Bäume zwischen den Felswänden.
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Das wars mit Teil 3 meines Reiseberichts. Bald kommt der vierte und letzte Teil, schaut wieder vorbei!
Ward ihr auch schon einmal im Westen der USA und welche Gegend hat euch am meisten beeindruckt? Schreibt mir gerne einen Kommentar!

 

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